Grund- und Mittelschule

Altomünster

Schulberatung

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Schulberatung Log

Für Fragen der Schullaufbahn steht Ihnen und Ihren Kindern unsere Beratungslehrkraft
Frau Wolf (Tel. 08254/ 9985105), zur Seite.
Sprechzeiten: Frau Wolf ist am Mittwoch  von
7:45 bis 09:15Uhr  oder über alto-schulberatung@gmx.de zu erreichen.
Ansprechpartnerin bei Fragen/Problemen aus dem Bereich Suchtprävention
ist Frau Bäßler.
Bei seelsorgerischen Fragen stehen Herr Schiller oder Frau Boosz zur Verfügung.
Den genauen Termin entnehmen Sie bitte der Sprechstundenliste.

Neu ist in diesem Schuljahr die Beratung durch das Förderzentrum der Greta-Fischer-Schule (Förderschwerpunkt Lernen und Sprache), die an unserer Schule auch einen Mobilen Sonderpädagogischen Dienst anbietet.

Ansprechpartner: Frau Pretzina

Sprechzeiten n.V. Montag von 08:30 Uhr bis 12:45 Uhr (Zimmer Schulberatung 105) (Tel. 08254/ 9985105) (nur Montags)

oder über das Sekretariat (08254/99850)

 

.…..Schulberatung……

 

Und wo ist eigentlich die Couch?
An einem sonnigen Freitag im Herbst betrat ein aufgeweckter Grundschüler das Büro. Hansi R.* sah sich kurz um, grüßte höflich und bemerkte dann: „Gemütlich hier, aber wo ist eigentlich die Couch, auf die sich die Schüler legen?“
Nicht gleich registrierte er meine Verwunderung, sondern vergrub abwartend die Hände in den Hosentaschen. „So ein Sofa, meine ich, da legt man sich doch hin. Sie stellen Fragen und wissen dann, was mir so fehlt,“ ergänzte er.
Meinem Schmunzeln konnte er entnehmen, dass ich jetzt zwar verstand, warum er eine Couch im Schulberatungszimmer vermisste, seine Bemerkung allerdings äußerst amüsant für mich war.
„Na dann setz dich erst einmal“ begann ich und fuhr fort, das System der Schulberatung zu erklären. „Ich bin Schulpsychologin, keine Psychiaterin, d.h. Lehrerin mit einer zusätzlichen Schulberaterausbildung. Zu mir können Eltern, Schüler und auch Lehrer kommen, die irgendein Problem mit Schule haben. Jeder kann die Beratung vertraulich nutzen und oft kommt man in einem gemeinsamen Gespräch –z.T. mit allen Beteiligten- den Schwierigkeiten ganz gut auf die Spur. Therapien, wie z.B. bei Lese-Rechtschreibschwäche, finden hier nicht statt. Aber ich kann verschiedene Experten nennen oder Tipps zum „Lernen lernen“ und der richtigen Schullaufbahn geben. Manchmal schreibe ich auch Tests mit den Schülern, um herauszufinden, wo genau ihre Schwierigkeiten liegen. Manche Schüler kommen dann in speziellen Förderstunden in kleinen Gruppen zu mir.“
Hansi lauschte aufmerksam meinen Ausführungen und nickte. „Gut, deshalb war also meine Mama hier. Sie können mir helfen, dass ich endlich bessere Diktate schreibe.“ „Genau, das habe ich vor“, entgegnete ich, „und dazu lösen wir gleich einige Rätsel und schreiben noch ein Lückendiktat. Wenn die drei weiteren Schüler der gleichen Jahrgangsstufe hier sind, starten wir. Brotzeit für die Pausen hast du ja dabei, prima.“ „Ja, alles klar,“ bemerkte Hansi lächelnd, „dann haben andere auch so ein Problem. Aber ehrlich, wenigstens für die Pause wäre so eine Couch ganz cool.“ Da musste auch ich wieder schmunzeln und versprach: „Ach, du wirst sehen, hier kann es auch so recht gemütlich zugehen; lass dich überraschen.“
Auf diesem Weg hatte ich Hansi nicht nur das System der staatlichen Schulberatung erklärt, sondern auch den weiteren Schülern, die mittlerweile im Türrahmen standen, ein wenig ihrer Unsicherheit genommen.
Christiane Wolf, Beratungslehrerin
* Name geändert

 

Übertritt

Wege nach der GS
Welche Schule ist die richtige für mein Kind?

Schulenübergreifender Informationsabend zum Übertritt

In diesem Schuljahr fanden im November und Dezember wieder schulenübergreifende Informationsabende für Grund- und Mittelschuleltern statt.
So wurde der Elternabend zum Übertritt an die weiterführenden Schulen, zu dem alljährlich Eltern der 4. und 5. Jahrgangsstufe eingeladen werden, als „Großveranstaltung“ an wenige Grundschulen verlegt. Die Beratungslehrer des Landkreises moderierten die Abende und legten Aufnahmebedingungen und Anforderungsprofile der weiterführenden Schulen dar. Die überwiegende Mehrzahl der Eltern unserer Schule besuchte den Abend in der Aula der GS Indersdorf, der auch von mir als Beratungslehrerin mitgestaltet wurde.
Während zunächst über schulrechtliche Bedingungen gesprochen wurde, regte ich im Verlauf des Vortrags die Eltern an, persönlich über ihr Kind nachzudenken und seine individuelle Lern- und Leistungsfähigkeit, sowie seine Belastbarkeit und emotionale Stabilität einzuschätzen. Zudem betonte ich, die Entscheidung, Kinder zum Probeunterricht anzumelden (-was nach Bestimmungen des KM mit allen Notenkonstellationen in den Fächern Deutsch – Mathematik und HSU möglich ist-) wirklich eingehend zu reflektieren. Probeunterricht, der bei nicht erfülltem Übertrittsdurchschnitt an der aufnehmenden Schule stattfindet, bedeutet drei Tage höchste Anspannung und damit Stress.
Besonders informativ schlossen sich die Vorträge der geladenen Experten an. Die Beratungslehrerin (BL) der Mittelschule Indersdorf Frau Höller stellte ihre Schulart an Hand praktischer Projekte und dem bestehenden Ganztagszug vor.
Herr Mur, der BL der Vinzent v. Paul Realschule Indersdorf, stellte seine Schulart mittels verschiedener Fächerwahlmöglichkeiten vor und verwies an die Informationsabende der weiterführenden Schulen.
Herr Seyfried, der BL des Gymnasiums Indersdorf legte besonders dar, dass Schulerfolg gerade in der schwierigen Zeit der Pubertät keineswegs allein von der Intelligenz des Schülers abhängt, sondern stark von Leistungsmotivation, Selbstständigkeit und dem Einfluss Gleichaltriger.
Damit bot der Informationsabend zum Übertritt an weiterführende Schulen in der gut gefüllten Aula allen anwesenden Eltern und Lehrern ein kurzweiliges Programm.